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Informationen zu Osteoporose  Osteologie und Knochendichtemessung

 

Osteoporose – Osteologie – Knochendichtemessung

In Deutschland wird die Zahl der an Osteoporose erkrankten auf 6 Millionen geschätzt: Jede dritte Frau und jeder vierte Mann erkranken an Osteoporose. Diese Zahl wird in Anbetracht der Bevölkerungsentwicklung und der damit verbundenen Alterspyramide in den kommenden Jahrzehnten leider deutlich ansteigen. Osteoporose ist eine Krankheit, die ärztlicher Betreuung und Versorgung Bedarf, damit die Lebensqualität erhalten bleibt.

Die schwerwiegendste Folge der Osteoporose ist der Knochenbruch. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte der an Osteoporose Erkrankte eine optimale und rasche Therapie erfahren! Dies bedeutet neben der Versorgung des Knochenbruches auch die Behandlung der Osteoporose. Nicht selten ist der Knochenbruch der erste Anlass über das Vorliegen einer Osteoporose nachzudenken. Idealerweise sind jedoch vorsorgende Maßnahmen und die Behandlung der Osteoporose vor dem ersten Bruch anzustreben. Vor allem da die Diagnose einfach zu stellen ist!

Vor allem Frauen nach der Menopause sind von Osteoporose betroffen. Es kann mit Rückenschmerzen anfangen, dann tun die Knochen weh. Bis es schließlich zu einem leichten Sturz kommt und schon passiert es. Ein Wirbelkörper bricht, der Oberschenkel oder die Hand. Es kann auch schleichend gehen, erst nach dem körperliche Veränderungen eingetreten sind, wie Verformung der Wirbelsäule mit Buckelbildung durch eingebrochene Wirbelkörper, wird die Erkrankung sichtbar.

Schätzungen zu Folge sind in Deutschland von 6 Millionen Osteoporose-Betroffenen nur 1,5 Millionen ärztlich erkannt und ausreichend behandelt. Die Folgen von einer nichtbehandelten Osteoporose sind Knochenbrüche sowie Schmerzen und oft dauernd Immobilität und dadurch bedingt eine hohe Einschränkungen in der Lebensqualität und soziale Isolation. Gerade wegen der möglichen Folgeschäden ist eine frühzeitige Diagnose und ein rascher Therapiebeginn sehr wichtig.

Die Diagnose der Osteoporose ist mit Hilfe der Knochendichtemessung sehr leicht durchführbar. Eine Messung der Knochendichte mittels DXA-Gerät gilt als anerkannte Methode zur Diagnosestellung. Es wird sowohl an der Lendenwirbelsäule als auch an den Hüftknochen mittels DXA-Verfahren die Knochendichte gemessen. Die Gefahr eines Knochenbruchs ist an diesen beiden Stellen bei einer Osteoporose am größten. DXA ist die Abkürzung des englischen Begriffes „Dual X-ray Absorptiometrie." Es handelt sich dabei um eine Bestimmung des Mineralgehalts des Knochens mit Hilfe der Röntgentechnik. Die Strahlenbelastung liegt bei 1-5ySv und damit weit unterhalb der Höhenstrahlung wie z.B. bei einen Transatlantikflug. Die Messung der Knochendichte dauert 15 Minuten. Ein Meßarm fährt langsam über die Wirbelsäule und den Schenkelhals hinweg. Die Messung erfolgt ohne jegliches Einspritzen von Kontrastmittel.

Knochendichtemessungen sollten bei Risikogrouppen alle 1-2 Jahre zur Kontrolle durchgeführt werden.

 
 
 

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