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 Internetsicherheit - Sicher Surfen... Browser Einstellungen

 
Der Browser

Begriffserklärung

Ein Browser ist ein spezielles Computerprogramm. Man verwendet es zum Betrachten und Lesen von Webseiten im World Wide Web. Der Begriff stammt aus dem Englischen und heißt so viel wie stöbern, umsehen, schmöckern. Bezogen auf den Computer bedeutet es lediglich das Benutzen von Navigationselementen. Die neuesten Browser können auch Musik abspielen. Darüber hinaus lassen sich mit einem Browser Programme, oder Dateien auf den PC herunterladen, um sie dort zu speichern, zu öffnen, oder zu einem späteren Zeitpunkt durchzuführen.  

Risiken erkennen und Sicherheitslücken schließen

In der Anfangszeit bestanden die Webseiten nur aus formatiertem Text mit eingebundenen Bildern. Damals war das Betrachten der Seiten im Vergleich zu heute mit relativ wenig Risiko verbunden. Heute beinhalten die meisten Webseiten aus JavaScript-Menüs, oder eingebettete Filme, Spiele, oder andere aktive Inhalte. Absichtliche eingebaute Programmfehler, Viren und so weiter, auf der aufgerufenen Webseite, so genannte „Bugs“ gefährden aber auch die Sicherheit des Rechners, auf dem ein Browser läuft. Es gibt aber auch Risiken, die sich nur durch Deaktivieren der zugehörigen Optionen vermeiden lassen. Eine standardisierte Browser-Konfiguration für alle Nutzer gibt es leider nicht. Jeder Nutzer muß selbst über seine individuellen Bedürfnisse im Bezug auf die Internetnutzung und die dadurch mögliche Browsereinstellung für die höchst mögliche Sicherheit selbst entscheiden.

Beispielsweise hat ein Nutzer, der online Spiele spielt und auch nebenher im Internet surft andere Ansprüche an die Sicherheit, als ein Nutzer, der lediglich private Emails abruft, oder ein  anderer Nutzer, der vertrauliche Firmenunterlagen abspeichert, oder über Email verschickt. Jeder einzelne Nutzer muß selbst abwägen, wieviel Risiko er in Kauf nehmen will.

Browser weisen zwangsläufig Sicherheitslücken auf. Diese gilt es zu schließen. Über die Startmenues der Rechner können Browser aktualisiert werden. Die Browser-Hersteller wie Microsoft und Netscape bieten hierfür stetig entsprechend aktualisierte Updates an. Aus Sicherheitsgründen ist es empfehlenswert in regelmäßigen Abständen die Update-Webseiten der Hersteller aufzusuchen und die aktuellen Updates herunter zuladen.

Bei Browsern gibt es unterschiedliche Sicherheitsrisiken. Die Standardeinstellungen der verschiedenen Browser schützen nicht ausreichend. Durch die Deaktivierung des so genannten JavaScript kann man beispielsweise seinen PC vor unbemerkten Installationen teurer Einwahlprogramme über das Internet schützen, aber mit der Einführung von DSL-Internetzugängen verliert dies an Bedeutung. Aber auch durch die Deaktivierung der automatischen Software-Installationen schafft man weitere Sicherheit, aber keine 100%ige Sicherheit.

Browsertypen

Bei den Browsern unterscheidet man zwischen textbasierten und grafischen Browsern.

Grafische Browser setzen ein grafikfähiges Ausgabegerät voraus. Grafische Browser sind heute die meist verwendete Browser-Art. Grafische Browser sind für alle Betriebssysteme mit einer grafischen Benutzeroberfläche verfügbar. Mit Hilfe von Grafischen Browsern können Webseiteninhalte wie Computergrafiken, Filme oder Java-Applets angezeigt werden. Dazu werden so genannte Plugins verwendet. Es handelt sich hierbei um so genannte externe Bausteine.

Textbasierte Browser stellen ausschließlich einfache Text und Textformate, wie HTML oder XML dar. Mit ihrer Hilfe kann man Computergrafik-Dokumente abspeichern und externe Programme darstellen. Auch für Blinde sind diese Browser sehr nützlich. Mit ihrer Hilfe können diese das Internet barrierefrei nutzen, denn mit ihrer Hilfe kann Text leicht in Sprache umgewandelt werden.

Beim Internet Explorer von Microsoft beispielsweise bleibt auch nach der zusätzlichen Deaktivierung von VBScript und bei der Einstellung von ActiveX-Controls, so dass nur noch signierte Controls, nicht für unsignierte empfangen werden, ein Restrisiko bestehen. Als Nutzer dieses Browsers sollte an auf jeden Fall diese zusätzlichen Deaktivierungen durchführen, denn da der Internet Explorer ist der Browser, der auf 80% bis 90% aller Rechner weltweit läuft. Angriffe aus dem Internet (beispielsweise Web-Hacking, Betrug beim Online-Banking und Angriffe auf Outlook richten sich gegen den Internet Explorer.

Mircosoft brachte seinen Internet Explorer 1994 auf den Markt. Seit 1998 avancirte Microsoft im Punkto Browser zum Monopolisten, insbesondere wie Mircosoft ab 1998 dazu überging  den Internet Explorer eng mit dem eigenen Betriebssystem Microsoft Windows zu verzahnen.

Darüber hinaus verfügen alle sich auf dem Markt befindlichen Browser über einen so genannten Popup-Blocker. Dieser sollte unbedingt genutzt werden. Durch dessen Aktivierung werden nämlich keine lästigen, im zunehmenden Maße sich auf den Webseiten befindliche, Werbefenster mehr eingeblendet. Die Einblendung derartiger Werbefenster birgt nämlich erhebliche Risiken.

Aber auch Browser wie Firefox (baut auf dem Mozilla auf), Opera (kostenlos erhältliches Programm des norwegischen Unternehmens Opera Software ASA), Mozilla (basiert auf dem 1998 von der Netscape Corporation freigegebenen Quellcode des Netscape Communicators und gilt im Allgemeinen als schneller und schlanker Browser) und Netscape (dieser basiert auf der gleichen Kerntechnologie, wie der Browser von Mozilla und war früher Marktführer) sind nicht gegen derartige Angriffe gefeit und bieten daher ihren Nutzern die Möglichkeit zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten vorzunehmen, die das Surfen sicherer machen. Diese Browser stehen dem Internet Explorer von Microsoft im Punkto Schnelligkeit und Komfort in nichts nach. Tatsache ist auch – wegen der geringeren Verbreitung – dass diese alternativen Browser nicht so schnell zum Ziel von Attacken werden.

Neben der Überlegung durch den Wechsel zu einem anderen Browser ein Stückchen mehr Sicherheit zu gewinnen, sollte man sich im World Wide Web allgemein sehr misstrauisch bewegen, denn nicht alle bewegen sich im Internet mit guten Absichten. Einige versuchen absichtlich anderen Schaden zuzufügen und benutzen das World Wide Web um Profit zu machen, oder anderen absichtlich zu schaden.
   
 
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