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Mit Google Adsense Geld verdienen
Google ist ja nicht nur die momentan größte
und meistverbreitetste Suchmaschine der
Welt, sondern auch ein
Wirtschaftsunternehmen, welches mit
Werbeschaltungen Geld verdient. Wer also
eine eigene Webseite betreibt kann dort
Werbung schalten, die zum Inhalt der
Webseite passt. Nach einer Anmeldung bei
Google überprüfen die zunächst, ob Ihre
Webseite auch deren Ansprüchen genügt. Wenn
dem so ist, haben sie auf den Seiten des
Anbieters die Möglichkeit, sich Aussehen,
Größe und Inhalt auszusuchen,
beziehungsweise ihrem vorhandenem Layout
anzupassen. Dabei haben sie zunächst die
Wahl zwischen Adsense für Content-Seiten,
für Suchergebnisseiten oder für mobile
Seiten.
Bei der Wahl Adsense für Content-Seiten
wiederum gibt es folgende Möglichkeiten: sie
können entweder einen Link-Block, in dem
lediglich passende Themen gelistet werden,
auswählen, oder einen Anzeigenblock, der
wiederum aus reinen Textanzeigen,
Image-Anzeigen oder einer Kombination aus
beidem besteht. Danach hat man noch
Einflussmöglichkeiten auf die Größe der
Darstellung, die zwischen 125 x 125 und 798
x 90 liegt. Und schließlich können sie auch
noch die zu verwendenden Farben definieren,
damit sich das ganze auch harmonisch in ihre
Webseite einfügt und nicht wie ein Klotz am
Bein wirkt. Diese optisch perfekte
Verschmelzung der Anzeigen mit ihrer
eigentlichen Seite kennt man auch unter dem
Begriff Blending.
Um später eine Entscheidungshilfe zu haben,
welche Anzeige wo am besten wirkt, also
geklickt wird, gibt es die Möglichkeit,
verschiedene Ort auf der Seite zu
definieren, die bei Google Channel genannt
werden. So sieht man dann in der täglichen
Übersicht, welcher Channel am besten
konvertiert. Übrigens haben sie auch die
Möglichkeit, die Wiedergabe von Anzeigen
ihrer Mitbewerber auf ihren eigenen Seiten
auszuschließen.
Bei Adsense für Suchergebnisseiten verdient
man Geld, indem man auf seiner eigenen
Seiten die Googlesuche anbietet. Wird die
genutzt und der Besucher klickt dazu noch
auf einen der dort angezeigten Werbeblöcke,
dann werden auch sie daran finanziell
beteiligt.
Wer möchte, kann auf seiner Seite neben den
kontextabhängigen Googlewerbung auch noch
weitere Werbung von anderen Unternehmen
schalten, die aber laut Google-Richtlinien
nicht inhaltsabhängig sein dürfen.
Da Google je ein Suchmaschinenbetreiber ist,
habe sie ihre eigenen Roboterprogramme, die
das Internet regelmäßig durchforsten und
wissen dadurch, was auf ihrer Seite Sache
ist. Wundern sie aber bitte nicht, wenn zu
Beginn ihrer Mitgliedschaft eventuell nur
gemeinnützige Anzeigen bei Ihnen angezeigt
werden. Das ist nur vorübergehend, bis der
Google-Bot die Keywords auf ihrer Seite
ermittelt hat. Findet der allerdings auf
ihrer Seite zuwenig Keywords, dann sollten
sie ihren Text schleunigst erneuern.
Und platzieren sie nicht zu viele Anzeigen
auf einmal auf jede Seite. Maximal sind sind
drei Content-Anzeigen und ein Linkblock pro
Webseite erlaubt. Alles andere überfrachtet
das Angebot und macht es unleserlich,
beziehungsweise lässt ihre Webseite als
Werbeseite verkommen.
Leider ist Google hinsichtlich der
Transparenz seiner Preise für die
Werbetreibenden recht undurchschaubar. Als
Werbetreibender weiß ich zwar meine Kosten
pro Klick, aber nicht, wieviel der
Adsense-Teilnehmer davon erhält. Ferner ist
auch das Verhalten Googles im Falle eines
angeblichen Klickmissbrauchs
überdenkenswert.
Ansonsten ist Adsense für den
Seitenbetreiber mitunter eine höchst
attraktive Sache. Es gibt
Webseiten-Anbieter, die regelmäßig
monatliche Schecks im hohen fünfstelligen
Bereich erhalten. Zugegeben, dafür benötigt
man schon etwas mehr als eine einzige Seite,
aber immerhin ist es möglich, davon seinen
Lebensunterhalt zu finanzieren. Ausbezahlt
wird immer dann, wenn sich auf ihrem Konto
mindestens 100 US$ angesammelt haben. Ist es
in einem Monat mal weniger, wird der Betrag
auf den nächsten übertragen, verfällt also
nicht. Google bietet zur Auszahlung zwei
Möglichkeiten an. Zum einen per Überweisung
und zum anderen per Scheck. Die Überweisung
verursacht keine Bearbeitungskosten. Bezahlt
wird immer am Ende des Folgemonats, also
keine Panik, wenn das Geld nicht am 2. des
aktuellen Monats auf ihrem Konto erscheint.
Hüten Sie sich davor, neben ihren Anzeigen
Bilder zu platzieren, dies ist mittlerweile
nicht mehr erlaubt, da damit zuviel
Schindluder getrieben wurde.
Das Gegenstück zu Adsense lautet Adwords.
Weitere Informationen dazu erhalten sie
hier.
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